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Pflege einer Holzschale

 

Holz lebt, und wie der Volksmund so schön sagt, Holz arbeitet. Dies ist bei einer Holzschale nicht anders. Holz ist, wie viele natürliche Werkstoffe, hygroskopisch. Es nimmt bei hoher Luftfeuchtigkeit Wasser aus der  Luft auf und gibt diese bei geringer Luftfeuchte auch wieder ab. Sind die Unterschiede extrem und die Verweildauer sehr lang, so entsteht beim plötzlichen Wechsel der Verhältnisse innerhalb des Holzes ein Unterschied zwischen dem äußeren und inneren Holz. Dies trifft im wesentlichen auf dickwandige Schalen zu. Nehmen Sie einmal ein dickes Badetuch, rollen Sie es dicht zusammen und tauchen es ganz kurz in eine Wanne mit Wasser. Wenn sie das Tuch wieder auseinanderrollen, werden Sie feststellen, das es innen noch fast trocken und außen triefnass ist. Genau so verhält es sich beim Holz. Der Vorgang läuft hier nur wesentlich langsamer ab. Durch die Unterschiede entstehen Spannungen, die bis zur Rissbildung führen, wenn die Spannung zu groß wird und die Holzzellen die Spannungen nicht mehr ausgleichen können.

Hier ein Beispiel für extreme Situationen:

Wenn sie eine Holzschale aus dem kalten Keller oder vom kalten Boden holen und diese im Winter in einen beheizten Raum stellen, so kann das Holz den plötzlichen Wechsel kaum verkraften, da gerade die Heizungsluft im Winter extrem trocken ist und das kalte Holz im Keller oder auf dem Boden einiges an Wasser aufgenommen hat. Die Folge liegt auf der Hand. Das Holz an der Oberfläche der Schale ist sehr schnell wieder trocken und die Zellen ziehen sich zusammen. Die Zellen in tieferen Schichten halten dagegen. Da diese Zellen noch "nass" sind und sich noch nicht zusammenziehen. An der Oberfläche entsteht ein Riss.

Holzschalen vertragen also schnelle klimatische Wechsel nicht. Wenn Sie dies beherzigen und bei einem erforderlichen Wechsel einen Übergang schaffen, indem Sie die Holzschale zunächst in einen Raum mit gemäßigten Temperaturen und etwas erhöhter Luftfeuchtigkeit stellen (z.B. ein Hauswirtschaftsraum oder eine unbeheizten Raum, ca. 1 Woche) so kann der Schale kaum etwas passieren.

Eine Holzschale sollte auch immer relativ gleichmäßige klimatische Bedingungen an Ihrem Standort haben. So hat eine Holzschale auf einer Fensterbank nichts zu suchen. Besonders dann nicht, wenn sich unter der Fensterbank auch noch ein Heizkörper befindet. Eine Seite warm und die andere kalt?

Eine Holzschale verträgt eine ganze Menge. Wie Porzellan oder Glas reagiert sie auf eine falsche Behandlung auch entsprechend.

Wenn eine Holzschale als Gebrauchsgegendstand genutzt wird, sollte sie einmal im Jahr mit einem fusselfreien Lappen und einem guten Holzwachs kurz und dünn übergerieben werden, um die Schutzschicht zu erhalten. Ich verwende für meine Schalen ein Holzwachs, dass auch für Holzspielzeug verwendet werden darf, da diese Wachse auch für Lebensmittel bestens geeignet sind. Für Obstschalen gibt es Wachse die widerstandsfähige Oberflächen gegen Fruchtsäuren ergeben und den Anforderungen für Lebensmittel gerecht werden.

Für ein dekorativ verwendetes Kunstobjekt reicht die Behandlung mit einem Wachspflegemittel wie es auch bei Massivholzmöbeln mit Wachsoberfläche üblich ist.

 

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